Der von Ungarn
verwaltete Teil der Donaumonarchie wurde auch als
Transleithanien (Land
jenseits des Flusses Leitha) bezeichnet. Insgesamt lebten in der
Ungarischen Reichshälfte ca. 20.800.000 Menschen, womit
insgesamt
etwas über 40 % der Bewohner Österreich-Ungarns in
der
Ungarischen Reichshälfte lebten.
Der von Ungarn verwaltete Reichsteil bestand, nachdem die Gebiete
Siebenbürgen und Woiwodina ans Königreich Ungarn
angeschlossen wurden, nur noch aus drei Regionen.
Daten der einzelnen Gebiete (Stand 1910):
| Name | Hauptstadt | Fläche (km²) |
Einwohner |
Königreich
Ungarn | Budapest |
282.297 |
18.265.000 |
Königreich Kroatien und Slawonien |
Agram
| 42.534
| 2.622.000 |
Fiume mit Gebiet |
Fiume | 21 | 48.800
|
Wappen
von Transleithanien:
(Dieses
Bild
ist gemeinfrei und nicht urheberrechtlich geschützt)
Karte
von Transleithanien:
(Dieses
Bild
ist gemeinfrei und nicht urheberrechtlich geschützt)
Die offizielle Bezeichnung von Transleithanien lautete "Länder
der
heiligen ungarischen Krone", wobei die heilige Krone die so genannte
Stephanskrone war, die auf den Heiligen Stephan I. zurückgeht.
Das heutige Ungarn ist mit 93.036 km² und ca. 10.000.000
Einwohnern nur noch ein kleiner Teil des damaligen Transleithanien.